Andreas Wahl spielt selten aber exclusiv. Eines unserer unvergesslichsten Konzerte war in einer ausverkauften Synagoge in Essen, wo wir später auch mit einem Quintett aus Tel Aviv im Doppel spielten.
Insbesondere wir Drummer verstanden uns blendent - es war etwa wie mit 4 Armen und Beinen zu spielen. Das klingt nur bedingt transparent, aber sehr energetisch!

Gerne denke ich an unseren letzten echten Clubgig der war am 2.12.2001 im Club 672 unter dem Kölner Stadtgarten. Unter den Augen einiger Jazzpolizisten machten natürlich heavymetallische "Hochzeitsliedchen" (1-2-3) besonderen Spaß. Exzessives Altspiel in Sopraninolage; weicher Tenorkontrast; das breiteste Ausdrucksspektrum, das sich für den Bass überhaupt denken läßt; alle Gitarrenklänge dieser Welt und auch für mich die Gelegenheit mein ganzes "Klangköfferle" auszupacken...

Unvergesslich ist mir die kleine Ruhrpott - Festivalreihe im November 2000. Wir spielten am 18.11. in Oberhausen (Zentrum Altenberg) und 19. 11. in der Altstadtschmiede Recklinghausen und wurden Zeugen einer unglaublichen Geburt:. Vor uns spielte das sensationelle Modern Percussion Quintett des Hans Kanty, der zudem mit Frank Köllges, Martin Blume, Achim Krämer und Peter Eisold die übrigen durchgeknallten Rheinlandtrommler gleich mit auf die Bühne holte (...muß große Langeweile im restlichen Bundesgebiet verursacht haben). Außerdem gab es das köstlich retrophile Quartett um Martin Scholzens Orgel mit Mickey (...'s Monkey Party...) Neher am Schlagzeug, mit dem ich ein gutes Stück gemeinsame Trommeljugend teile! Pressestimme