Projekte: Lemke-Nendza-Hillmann Andre Nendza: Invention Of Rooms/ Wild Open Rooms Norbert Stein: Pata Masters
Angelika Niescier Sublim Francesca Simone - Trio A.Tronic Hellwegsuite
Experimentle / Freie Wahl Christina Fuchs Quartett Pata Blue Chip Neue Musik
FSAQ European Jazz
Tanz/Theater Britta Lieberknecht: Beben Vibrato Stepptanz und Musik
Multimedia: Die Schöne und das Biest Tony Thatcher: Brake Dubbel Musical "Alice" von Tom Waits




von und mit Andre Nendza


Im Jahr 2000 hat Andre Nendza unter dem Band/Projektnamen "A-tronic" eine CD mit dem Titel "Lichtblau" vorgestellt. Sie vermittelt Eindrücke und Stimmungen jener Künstlergeneration, die in den 60er Jahren aktiv war und Andre zeigt nachdrücklich sein enormes konzeptionell/ musikalisches Talent. Die CD ist bei Crecycle Music/ Shaa erschienen.
Harald Rehmann vom Deutschlandfunk hat sie seinerzeit gehört und fand sie klasse - das freut mich immer noch besonders, denn einerseits ist sein Gefallen alles andere als selbstverständlich und andererseits hege ich äußerst sentimentale Gefühle für den DLF: dessen Pragramm "Klanghorizonte" hat mich in den frühen 80er Jahren geschmacklich entscheident geprägt!

Die CD haben wir Pfingsten 2001 bei Reinhard Kobialka im "Topazstudio" aufgenommen. Zunächst haben wir in drei konzentrierten Tagen wirklich ein paar ungewöhnliche Tracks eingespielt. Die hat Dave Liebman als Gastsolist am Sopran und Tenorsaxophon(!) veredelt. Wir haben die Platte fertig gemischt, montiert und sie mit klingenden Überraschungen gespickt....

Hier in Deutschland hatten wir gelegentlich die Ehre, unser Programm mit Charlie Mariano zu spielen. In jüngster Zeit sind wir allerdings im Stammquintett aufgetreten - unter anderem für eine Liveaufnahme unseres Programms im Dortmunder Domizil. Waldo Riedel, der dort seit Jahren ein hervorragendes Programm macht, konnte uns nur im Radio hören und äußerte sich bei anderer Gelegenheit höchst zufrieden.


weitere Anekdötchen im Archiv:


"A-tronic" sind:
Oli Leicht (klar./electr.), Stephan Meinberg(tp), Andre Nendza (bass/electr/komp/konzept), und Christoph Hillmann (dr./perc./electr.) . Außerdem die Gäste Céline Rudolph (voc./electr.) und eben Dave Liebman (ss/ts).... eine Ehre!







Cover von Susanne Wittelsbürger

"wilder Raum"

"The Invention of Rooms"
lautet der poetische Name des akustischen Quartetts von Andre Nendza. Die Band existiert seit 2001 in unveränderter "klassischer" Besetzung: Claudius Valk (Saxophone), Hendrik Soll (Flügel), Andre Nendza (Kontrabass) und Christoph Hillmann (Schlagzeug/ Perkussion).
Ganz in der Tradition von Andres lyrisch moderner Musik und Spielauffassung steht auch Teil zwei unserer Zusammenarbeit:
"Wild Open Rooms", aufgenommen im November 03 und 2004 erschienen. Hier bringt Andre seinen Stil kompositorisch und spielerisch auf den Punkt. Die Musik ist kraft und stimmungsvoll, jazzig und "europäisch". Und diese CD hat bis heute die nachhaltigste Wirkung bei Kritik und Publikum. So unter Anderem mit hervorragenden Bewertunngen in der "Jazz Zeitung", der "Jazzthetik", sowie der "Jazzthing"....Alle Artikel
Außer dem Quartett wirkt Trompeter Thomas Heberer in einigen Stücken als Gast mit. Er hat sich als hervorragende Wahl für diese Rolle auf den Aufnahmen verewigt.


Bereits m März 04 hatten wir in Villingen und Düsseldorf Kostproben des Programms gegeben. In zwei ganz besonderen Clubs ist unsere Musik als etwas ganz Besonderes gefeiert worden...unvergesslich!

Ich erinnere mich außerdem gerne an diese Pressestimme aus der Entstehungszeit des neuen Repertoires:
hier ist sie
Und wo wir gerade schon dabei sind möchte ich mir diese Kostprobe nicht verkneifen:

" Mit solch unverhohlener Lust an unorthodoxen Klangkörpern - es kamen sogar
Topfdeckel zum Einsatz - hat beim Din-Jazz schon lange kein Schlagzeuger die
unendliche Leichtigkeit des Seins aus Fellen und Becken gebürstet."

Danke! - So poetisch hat es aber auch noch keiner gesagt!!


Alles Weitere nun aber bei www.andre-nendza.de

Im Club (Foto: Susanne Wittelsbürger )

Obwohl eine autarke demokratische Gemeinschaft, sei das Trio "Lemke-Nendza-Hillmann" hier unter Projekten mit Andre Nendza vorgestellt:

Der Saxophonist Johannes Lemke hat schon zu unseren gemeinsamen Studienzeiten sein besonderes Talent kaum verheimlichen können. Ich erinnere mich vor allem an die selbstverständliche Natürlichkeit und Expression seines Spiels während Sessions im "De Breton". Seine Nähe zu Jan Garbarek zeigt er deutlich auf den CDs seiner wichtigsten Band "Lirico", bei denen auch Andre teilweise mitgewirkt hat.
Im November 03 haben wir uns in der Zusammenarbeit für die CD "Terra Incognita" des Gitarristen Andreas Wildenhain "wiedergefunden" und im Frühjahr 04 ein kleines Trio- Repertoire zusammengetragen daß wir von Zeit zu Zeit vorgestellt haben.
Und daraus entstand das Debut: "El Arte" mit Johannes Lemke an Sopran- und Tenorsaxophon, Andre Nendza am Bass und Bassschlitztrommel und mir an Tombak, Dholak, Udu und weitgehend präpariertem Schlagzeug. Unter anderem die Percussionexoten sorgen für dafür, daß ein wirklich schönes Hörwerk entstanden ist. Besser als Karsten Mützelfeld, der den begleitenden Text im Cover verfasst hat, kann ich die Musik nicht beschreiben. Wer ihn nicht im Cover lesen möchte, findet den Text hier! Diese CD featured zum ersten Mal auch drei Kompositionen von mir, sowie erstmalig meine "alte Liebe" - die persische Trommel Tombak. "EL ARTE" wurde mittlerweile in einigen formatfüllenden Radiofeatures vorgestellt wurde.

Es liegt mir besonders am Herzen, da mich die Möglichkeiten dieses Trios zum Schreiben ermuntert haben und mit den Titeln Barab, Namioke und Steves Feet erstmalig Kompositionen von mir auf einer CD veröffentlicht wurden. Zu sehen und hören bei www.johannes-lemke.de
Und ich habe fleissig weitergeschrieben, denn Lemke-Nendza-Hillmann bereiten sich auf die zweite CD im Herbst 2006 vor. Ein breites und instrumentell wieder buntes Repertoire aus Stücken aller Beteiligte ist vorbereitet und der französische Violinist Dominique Pifarely wird uns auf einigen dieser Werke als Gast musikalisch begleiten.

(Foto: Susanne Wittelsbürger )

Andre Nendza Septett: Into The Gap - Infofoto

"Songs From A Red Notebook"
lautet der Titel der zweiten CD des Andre Nendza Septett.
Die Band existiert in der Besetzung nicht mehr, aber diese CD verdient immer noch Erwähnung: Andre hat damals in kürzester Zeit seine Idee verwirklicht, Eindrücke und Stimmungen aus den Büchern Paul Austers, insbesondere des "roten Notizbuch" musikalisch zu verarbeiten. Anlaß war der rheinische Kulturpreis und ein damit verbundenes Auftragswerk für die Leverkusener Jazztage, auf denen wir Auszüge der Musik uraufgeführt haben.
Andre Nendza ist online unter www.andre-nendza.de



Angelika Niescier

Jana Müller-Heuser hat diesen Auschnitt einer Fotografie gewählt, die ich von Flexspuren an einem Tank gemacht habe.

SUBLIM


Mit Stolz haben wir damals im Jahre 02 nach der ohnehin schon reichlichen Presse und Rundfunkresonanz die gleich zweimalige Plazierung unserer frischen CD in der Critics Choice der JAZZZEITUNG vernommen. Auch das Jahr 03 begann mit unserer Plazierung im Mitarbeiter Poll des "Jazzthing". Umso erfreulicher, da außer Sublim nur zwei weitere deutsche Produktionen plaziert waren, eine davon Andre Nendzas A.Tromic!

Wer unsere Konzertathmosphäre schon einmal genossen hat, wird auf der mittlerweile nachgepressten CD mit einer Liveversion von "Pranayama" aus dem Kölner LOFT beglückt. Wir haben erst gar nicht versucht, es im Studio besser zu machen. Heimlich erwarten wir übrigens die Version von Daniel Humair in einer seiner aktuellen Bestzungen. Der bat nach einem unserer Konzerte um die Noten für das Stück - und um die Erlaubnis, es einzuspielen - das hat er zwar noch nicht getan, sich aber bei uns in Form von Liner Notes auf unserer Platte bedankt!
Die CD ist im April 2002 bei Shaa Music erschienen und ist selbstverständlich bei mir, Sublim oder Shaa erhältlich!

Wieder mit einem Livekonzert haben wir im Jahr 2004 im Kölner LOFT die Aufnahmesession für "SUBLIM II" eröffnet. Diesmal war es der "Hidden-Track" am Ende unseres Werkes, der von der Live Aufnahme genommen wurde . Sublim II eröffnet mit "Mirum" - einer grandiosen Komposition, in der alle gewachsenen Einflüsse von Sublim - die Bezüge auf das Coltrane Quartett, ungerade Formen und Metren und unser gemeinsames Fable für "Afroismen" einfließen. Auch diese CD ist bei SHAA und im Vertrieb des Jazznetwork.com.

"Sublim" sind: Angelika Niescier (alto/ soprano - saxophone), Hans Lüdemann (piano), Sebastian Räther (doublebass), Christoph Hillmann (drums, percussion).

Sublim ist sehr aktiv, besucht www.angelika-niescier.de

Das Sublim Archiv

Angelika Niescier war Preisträgerin des Landes NRW...und ich bin hochgradig stolz auf die Verwendung meines Fotos auf dem Cover der dazu erschienen Broschüre!

"Summit Talks"
entstand durch ein Arbeitsstipendium, daß an Angelika Niescier für ein Konzept vergeben wurde, indem ihr besonderer Kompositionsstil mit Sprach- und Gesangsstimme und den akustischen und visuellen Besonderheiten des Steptanz in einem Gesamtwerk verschmelzen. In dessen thematischen Mittelpunkt steht kein Geringerer, als "der Rhythmus selbst". Dieser zeigt sich zunächst kompositorisch afrikanisch oder indisch, schließlich aber auch zeitgenössisch "URBAN" und dadurch global.

Für indische Improvisationen braucht es einen Steptänzer wie Sebastian Weber aus Leipzig - für afrikanische Verschmelzungen mit Steptanz ist Ulrike Neth prädestiniert.
Sam Leigh Brown
(.....ja genau....hip teens don't...) singt nicht nur das schwierige Material der Stücke mit authentischer Stimme sondern hat die "urbane Poesie" mitgebracht, die nun auch auf "Sublim II" verewigt wurde.

Sebastian Räther und ich durften wieder das Rhythmusgespann bilden und als besondere Farbe war dieses Projekt statt mit Flügel mit Vibrafon besetzt. Tom Lorenz hat die Rhythmen und Athmosphären wurnderbar getroffen...

Jana Müüler Heuser Schriftgrafik/ Bild und Grafik: selbst

Resonanzen

Resonanzen:

Angelika Niesciers "Resonanzen" sind mit einem Auftritt in Soest vorerst zuende gegangen. Das Projekt mit Lyrikern aus verschiedensten Ländern - Gedichten in der jeweiligen Muttersprache und deren vielfältige Kombinationen mit instrumentalen Erzählungen der Musiker von SUBLIM, hat trotz objektiv langer Dauer der Veranstaltung am Abschlußabend besonders gut "getragen". Die Stimmung war sehr schön und die Reaktionen waren durchweg positiv...bis vielleicht auf eine etwas facettenreichere Kritik, aus der aber diese köstliche Formulierung stammt:

"Sehr bühnenwirksam auch die Auftritte der der zweiten Dichterin des Abends: Sam Leigh Brown ist eigentlich Sängerin, stellte ihr Talent schon auf den CD’s des Tim Isford Orchesters unter Beweis.Sie sang einige ihrer Gedichte, wie alle Solisten zum Teil von der Band begleitet oder nur von einem einzelnen Musiker.
So zum Beispiel von Christoph Hillmann, der dann sein Schlagzeug gegen ein Armaturenbrett austauschte, derart vollgestopft mit technischen Geräten und Kabeln, daß man meinen könnte, es wäre dem Fieberwahn eines Setdesigners von Raumschiff Orion entsprungen...."

Da kann ich nur DANKE SCHÖN sagen!!!

Alles über Angelika Niescier und SUBLIM ist auch auf ihrer eigenen Site zu finden...
www.sublim-info.com...oder www.angelika-niescier.de




Norbert Stein und Patamusik


Norbert Stein Patamasters

Dank Mathias von Welcks Bassschlitztrommeln, Michael Heupels Subkontrabassquerflöte und meiner Elektronik gewiß die ungewöhnlichste instrumentale Besetzung in der ich mitwirke. Klaus Mages sorgt am Drumset für vitalen Retrogroove und Norbert Stein spielt seinen unvergleichlichen und zeitlosen Stil - gemeinsam wirken wir in eigentümlichen und kraftvollen Kompositionen des Bandleaders.


"PATA JAVA" ist nach langer Planung im November 03 endlich Wirklichkeit geworden. Nach PATA BRASIL und PATA MAROC haben wir mit dem Gamelan Ensemble Kua Etnika in Indonesien zusammengearbeitet. Die Reise auf die indonesische Insel Java hat vom 11. Oktober bis zum 5. November 03. gedauert. Neben unserem "Workshop" und Konzerten haben wir eine CD aufgenommen, die unter dem gleichen Namen "Pata Java" bei Patamusik erschienen ist.

Die eigentümlich energetische Liveathmosphäre der "Pata Masters" ist hervorragend auf der CD "Pata Masters Live In Australia" dokumentiert. Sie ist ein Zusammenschnitt unserer Auftritte auf dem WANGARATTA FESTIVAL OF JAZZ und die Presse dazu ist jedenfalls Extrem COOL!

Aufgenommen wurde bereits im November 2001 während der Pata Masters Tour in Australien, Singapur und Jakarta: das Festival in Wangaratta hatte zunächst eingeladen aber es war nicht nur bei Orten in Australien geblieben: einmal in der "Nähe" wollten sich die Goetheinstitute in Singapur und Jakharta an unserer Musik erfreuen. Flug- und Bühnenstunden haben sich so die Waage halten.




Presse aus Wangaratta!! (die auch das wichtigste Pferderennen Australiens - den Melbourne Cup vorwegnimmt!)


Und auch hier: mein kleines Pata Archiv

Lichter - Mit Pata in Bologna

Lichter - in Sydney

Elektronik Anfänge 99

Die Schöne und das Biest oder Pata meets ARFI

Unter Leitung von Norbert Stein und produziert von der Bayer- Kulturstiftung kam es im September 2000 zur Premiere des multimedialen Kindertheaters "Die Schöne und das Biest".
Es handelt sich dabei um eine multimediale Bearbeitung des Textes - nicht nur für Kinder - mit speziell dafür angefertigten Klangskulpturen der Bayer-Lehrwerkstätten. Illustre und namhafte Teilnehmer im Produktionsprozeß und später auf der Bühne waren die Musiker der ARFI (assoziation pour la recherche de la folklore imaginair - wahrscheinlich falsch geschrieben...sorry)

Klangskulpturen, interaktive Bilderprojektion, Musiker der ARFI LYON und Patamusic, der Erzähler und das Märchen! Zur ausverkauften Vorstellung auf dem Jazzfestival Münster am 7. Januar 2001 wurde dann auch die CD zu dem Stück präsentiert, die sowohl in französischer als auch deutscher Sprache erschienen ist.

Nun geht die Begegnung weiter:
Pata und ARFI konzertieren im April gemeinsam auf der Triennale 2004

Alles über "Die Schöne und das Biest"!

Pata Blue Chip - akustische und elektronische Percussion, Saxophon und Computerwelten im multimedialen Duett und dazu mittels einer Klaviertastatur bewegte Videobilder - hat mittlerweile eine ganze Reihe interessanter Orte bespielt. Herausragend bleibt aber weiterhin das - interdisziplinäre "Opening Festival!
Es fand am Sonntag, 10.12.2000 in Trier statt, wurde und wird weiter jährlich wiederholt und ist immer eine kleine Internetrecherche wert.


...Blue Chip...akustisch - elektronische Interaktionen für zwei Spieler und die "live-video-feeds" von Reinhold Knieps, dessen "soundcinema"

ich hier unbedingt empfehlen möchte!



Katharina Bihler und Stefan Scheib ("liquid - penguin") sind die Macher dieses zeitgemäßen "creativemedia" - Programm mit begehbaren Klang und Informationsräumen. Zum Geburtstag der Tuchfabrik haben sie diese in ein behagliches Miniatur-Centre-Pompidou verwandelt.

Basa Vujin-Stein hat übrigens ein schönes Feature über "Pata Blue Chip" im Netz...schnell mal hinsurfen!

Triennale

Alles über Patamusic und das parliament-of-music





Anspielprobe: Spiegelsaal in der Villa Musica

Christina Fuchs Quartett

Vor einigen Jahren hatte mich die Komponistin, Saxofonistin und Mitbegründerin des United Womens Orchestra - Christina Fuchs mit der Idee angesprochen, eine Quartettbesetzung mit Akkordeon auszuprobieren.
Daraus ist eine regelmäßige und kreative Zusammenarbeit geworden, in deren Mittelpunkt einerseits die Kompositionen von Christina und der Bassistin Ulla Oster stehen. Ebenso prägend ist aber das ungewöhnliche Klanggewand: Florian Stadler spielt das Akkordeon frei von jenen Klischees, die eine Quartettmusik etwa ins tangohafte oder andere "vertraute Gewässer" kippen lassen würden. Christina und Ulla zeigen wiederum ihre ganze Arrangementerfahrung in den komponierten Akkordeon Stimmen.
Das Quartett ist trotz der erfolgreichen Arrangeurtätigkeit der Bandleaderin für unter anderem das United Womens Orchestra und den NDR immer wieder aktiv, die Resonanz auf die Veröffentlichung "NO TANGO" sehr gut und man/frau darf auf weitere Taten wie die Zusammenarbeit mit dem Streichquartett Kaj:Kaj gespannt sein!



Die Komponistin und Saxophonistin unter
www.christinafuchs.de

Als Percussionist und Elektroniker habe ich schon im Frühjahr 2002 in Claudia Anthes "Hellweg - Suite" mitgewirkt. Im Rahmen dieses Projektes wurde für, von und teilweise in/ an besonderen Orten im Raum Soest gespielt. Die Musik ist als Doppel CD erschienen.

Für die zweite Staffel in diesem Jahr waren als Novum Bilder und Kunstobjekte des Soester Künstlers Daniel Anton Quiring hinzugekommen. Diese waren unter dem Eindruck der Musik geschaffen und erhoben die musikalische Darbietung vor allem in der Kirche St. Georg in Lünen zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk.

Ich habe in der Neuauflage auch den Schlagzeugpart übernommen. Das gleichzeitige Agieren an Perkussion und Elektronik verlangte einige logistische Planung, aber wenn das Setup erst einmal stand war das Wandern zwischen meinen Klangwelten ein Genuß.

Bitte besucht die offizielle Website: www.hellwegsuite.de. D.A. Quiring findet Ihr unter der Subdomain http://www.quiring.hellweg.org.

unter der Kanzel...

Grenztankstelle, Fahrt von Club in Lindau zum Hotel in Österreich

Frank Speer Acoustic Quartet:

Mit Nils Wogram (Posaune) in Zürich, Frank Speer (Altsaxophon) in Berlin und Sebastian Räther und ich hier in Köln hat sich die Band leider weit ins In- und Ausland verteilt. Unlängst war Frank in Nils Wograms fantastischem Septett in der WDR Nachtmusik zu hören. Er und ich habenzuletzt mit Adam Pieronczyks "Digivooco" in Polen zuzsammen auf der Bühne gestanden.

Die Musik des "Frank Speer Acoustic Quartet" ist auch heute noch aktuell, verspielt, virtuos und kraftvoll. Sowohl "Mind Move" als auch unsere erste CD "Dread Nay" (Jazz4ever) kann ich bis heute uneingeschränkt empfehlen.

"Mind Move"
Die aktuellere CD des"Frank Speer Acoustic Quartett" mit Nils Wogram, Sebastian Räther, Christoph Hillmann wurde im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg aufgenommen nach einer Tour in Süddeutschland aufgenommen.
Sie ist im Oktober 2000 bei "ZEROZERO" erschienen!
Die CD kann dort online in Auszügen gehört und bestellt werden, sie ist aber auch bei mir erhältlich.


"DreadNay":
Ich persönlich bin übrigens immer noch Fan von jener Komposition, mit der die Bandarbeit 1999 begann: die dreiteilige Suite "Attempt to raise hell" - inspiriert von einer zynischen Skulptur. Sie ist auf dieser unserer ersten CD zu hören die bei Jazz4ever zu bestellen bzw. im Handel erhältlich ist...na ja, jetzt habe ich zugegebenermaßen gerade eine bei ebay ersteigert...


mehr aus der Zeit mit dem FSAQ




Andreas Wahl "Experimentle Band"
In der Jazzthetik durfte ich lesen, das ich einer der wenigen Drummer in Deutschland bin, die nicht nur swingen, sondern auch rocken können. Diese These verdanke ich 2 Konzerten mit der wiederauferstandenen Experimentle Band des Essener Gitarristen Andreas Wahl, den man in den letzten Jahren vor allem mit Jan Klares Projekten und Matthias Müllers BHAVAN auf der Bühne erleben konnte. Jetzt ist die Experimentle Band aber wieder hellwach und ich war wirklich überrascht, wie Rock und Jazz sich heute mischen können - zur Begeisterung von Presse und Publikum.
Die aktuelle CD zur Band gibt es natürlich auch und wurde in den Tagen nach den erwähnten Konzerten aufgenommen. Sie ist tendentiell rosa und sollte (auch nach Meinung illustrer Journalisten) unbedingt gehört werden. Erschienen ist sie bei "Artists Own" im NRW Vertrieb.

Hinter dem Bandnamen "Experimentle Band" verbirgt sich die verrückte Musik eines Hardcore - Schwaben. "Experimentle" ist darum natürlich Schwäbisch und nicht Englisch. Darüber stolperte der Deutschlandfunk in der Ansage, der unser fulminantes Konzert im Essener Satyricon mitgeschnitten hat - dafür aber mit super Sound und das passiert auch nicht alle Tage!

Es experimentlen: Andreas Wahl (Gitarren), Peter Bolte (Alt- und Sopraninosax), Veit Lange (Bassklarinette, Tenorsax), Hartmut Kracht (Kontrabass), Christoph Hillmann (Drums und Percussion).

Und auch die transparenten Klänge des "Freie Wahl" Trios - unsere regelmäßig unregelmäßige Besetzung für puren Genuß - sind immer wieder einmal live zu hören. Zuletzt allerdings 2002 auf dem JOE Festival im ausverkauften Essener Satyricon. Dieses zurecht etablierte Festival der emsigen und funktionierenden Essener "Jazz - Offensive" hat schon viele der mir liebsten Besetzungen eingeladen.Ich erwähne den Auftritt aber auch immer wieder gerne wegen der Presse!

Das Trio: Andreas Wahl - elekrische und akustische Gitarren, Michael Kleinjohann - Kontrabass, Christoph Hillmann mit Schlagzeug und Elektronik.

Das Wahl ArchivIndustrieromantik



Francesca Simone Trio
In einer Ausgabe von Jazzzthing fragte sich ein Rezensent schmunzelnd, wie ich es schaffe auf jeder 2. deutschen Jazzveröffentlichung, in diesem Fall "Ad Alta Voce" der Sängerin Francesca Simone mitzuwirken. Das Zitat:"Christoph Hillmann steuert als Gast entzückende Effekte und ein wenig schräge Perkussion bei. Da fragt man sich: wie macht der Herr Hillmann das bloß, spielt er doch mittlerweile auf jeder zweiten deutschen (Jazz-) Produktion. Start Counting". Sehr nett - auch wenn ich hier meinen Lorbeerkranz gerne zerpflücken und verteilen möchht: da wäre zum Einen der vorzügliche Percussionist Andreas Kappler der eine excellente Abschiedsvorstellung aus der Band gibt. Dann der arrangierende und produzierende Gitarrist des Trios Robert Mensebach, der ebenfalls für Rhythmen und Soundeffekte verantwortlich ist. Und schließlich Francesca, die höchst individuelle Vorlagen für Arrangements liefert und ebenfalls Klänge beigesteuert hat. Es würde selbst mir stellenweise schwer fallen, herauszufiltern, was genau von wem ist.
Bei allem gerne gehörtem Lob und Applaus ist es übrigens ganz beruhigend festzustellen, daß ich auf der klaren Mehrzahl der in dieser ausgabe von "Jazzthing" besprochenen deutschen Veröffentlichungen NICHT mitwirke. Dafür ist die Zahl der performenden Musiker doch zu groß und der Jazz zum Glück zu lebendig!
Das wirklich wunderbare Programm des Trios besteht vorwiegend aus den poetischen Kompositionen Francescas und den liebevoll umgesetzten skurrilen dörflichen Liedern aus einem alten sizilianischen Liederbuch. Alles über die schöne und vielseitige Stimme unter
www.francesca-simone.de
Ich bin mit einem fast reinen Percussion Setup mit diesem Trio auch live zu erleben. Start war die CD Präsentation am 6. März 2005 im Kölner Stadtgarten. Wir sind seitdem regelmäßig auf Tour.

Foto: Susanne Wittelsbürger

Neue Musik

Immer wieder einmal gibt es jene seltenen Gelegenheiten, im Neue Musik-Fach mitzumischen: Theodor Pauss hat für Drumset, E-Gitarre, Bassklarinette, Posaune und Cello komponiert - die Schlagzeugstimme war Hardcore, aber ungemein inspirierend...


(3 Takte von 166...!)

...die Musik erklingt unter dem Film "Das Geschenk" von Oliver Paulus - genau: dem Autor und Produzenten von "Eckfliesen", wo ich auch mitgetrommelt habe. Genauso spannend wie damals die Konfrontation von Spike-Lee-mäßigem Jazz mit deutscher Alltäglichkeit (und ihren Untiefen) ist es diesmal also deren Begegnung mit (sehr ästhetischer!) zeitgenössischer Musik. Ach so - und der Komponist war übrigens der Bassist in der einzigen Metalband meines Werdegangs. So finden wir alle wieder zusammen!

Mittlerweile haben wir uns wieder zu einer Filmmusik getroffen (Februar 03). Diesmal war die Schlagzeugstimme nicht ganz so kompliziert. Zur Besetzung werde ich dieser Tage noch etwas schreiben - ich galaube aber vor allem, daß ich den Film - diesmal von Gerrit Lucas - ganz hervorragend finde. Die erzählte Geschichte und die dahinterliegende Psychologie ist jedenfalls spannend, tiefgreifend, humorvoll... bin gespannt auf das Ergebnis!

Eine ganz andere Erfahrung neuer Musik...Am Sonntag den 17.11.02 konzertierte ich mit der Rösrather Organistin Doris Röskenbleck. Für mich eine Premiere und ein inspirierendes Erlebnis mit einer ungewöhnlichen Spannweite von "alter" und "neuer" Musik - JS Bach, Charlie Haden sind die bekannteren Komponisten - Perkussion und Orgel! Im Publikum viele bekannte Gesichter - meine Rösrather Schüler und deren Eltern und manche(n) Kollegen/in - sie haben es wohl gemocht bis klasse gefunden - sagten jedenfalls Gesichter und Applauspegel - genau werde ich es allerdings ab morgen wissen.......

Das Genre Tanz/Performance begleitet mich seit meinen Studienjahren. An meinem Studienort Arnheim war seiner Zeit das - je nach Übersetzung - "Zentrum für neue Tanz Entwicklung" - oder "Zentrum für New-Dance Entwicklung" gegründet worden. Die international zusammengewürfelte Studenten und Dozentenschaft haben mich fasziniert und ich war regelmäßiger Publikumsgast oder Mitwirkender.

Das Frühjahr 2002 war im Zeichen des Tanzes besonders aktiv:

Auf dem Düsseldorfer TAP AHEAD Steptanzfestival trifft sich jährlich eine Auswahl der besten und kreativsten internationalen Steptänzer.
Vor zwei Jahren habe ich für ein Stück des Tänzers Sebastian Weber getrommelt. Dieses Jahr hatte ich die Leitung für die musikalische Gestaltung der "Tap Galas"im Tanzhaus NRW: Max Pollak (NY), Sebastian Weber (Heimspiel) und Mirea Font Sola (Spanien) zu begleiten war Rhythmus pur - Tamango (US) ist supermusikalisch und speziell. Durch Zufall bzw. Empfehlung war ich außerdem in einen Wettbewerbsbeitrag von Ulrike Neth involviert - hier ging es um die Verbindung von Tap, Klang und afrikanischem Tanz/ Rhythmus...total inspirierend!

Ulrike Neth hat seit geraumer Zeit das Studio "Step In" übernommen. Als erste offizielle Präsentation hatte ich wiederum das Vergnügen, mit Sebastian Weber, diesmal zu zweit, auf der Bühne zu stehen. Nach den beschriebenen Projekten hatten wir nun die Muße eines abendfüllenden Dialogs...Step, Bodypercussion, Percussion, Elektronik und Stimme im "Step In", Köln, Sudermannstr.1! Was soll ich sagen... es war ausverkauft und köstlich!!
...Tanzarchiv!

Foto: Susanne Wittelsbürger

Tap Ahead Gast: Steptänzer Rod Ferrone

...Mehr Tanz: Während "Tap Ahead" in Düsseldorf lief, wurde auch "Brake Dubbel" von Tony Thatcher wieder auf die "Bühne" gebracht: die Uraufführung hatte im "schwarzen Kasten" einer geschlossenen Theaterbühne stattgefunden, auf der sich Tänzer, Publikum und meine elektronische Percussion befanden - die Neubearbeitung transportierte das Stück im Jahr 2002 in den Landschaftspark "Hoge Veluwe" in der Nähe von Arnheim. Lediglich meine elektronischen Klänge - dieses Mal von den Besuchern (oder besser: Begehern) per Walkman vernommen - erinnern noch an die Strenge und Abgeschlossenheit des ursprünglichen Tanzraumes. Das Wetter hat zum Glück mitgespielt! Den Abschluß fand das Projekt mit Aufführungen in Stockholm, hier durfte ich wieder live mitwirken und habe bei der Gelegenheit auch meine erste spannende Solistenflugreise mit 60Kilo Equipment er-/ und überlebt.

(Arnhem, Hoge Veluwe, Do 2. und Fr. 3. Mai 2002 18 / 20 Uhr.)

auch hier: Tanz Archiv!

Zurück

HOME